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Schule in Uganda

Ein kleiner Einblick


Seit 1997 ist die Grundschulbildung in Uganda frei. Seither streben die Kinder der 1. bis 7. Klasse scharenweise in die Primärschulen. Für 110 Kinder steht ein Lehrer zur Verfügung. Der Unterricht findet meist auf sehr engem Raum statt, oft sind keine Schulbänke oder Tische vorhanden. Oder die Kinder werden manchmal unter einem Baum unterrichtet, denn noch immer fehlen viele Klassenzimmer.

Andererseits können die Jugendlichen mit 7 Jahren Grundschulbildung kaum einen Beruf erlernen. Dazu sind ihre Kenntnisse im Schreiben, lesen und rechnen meist sehr mangelhaft. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man die großen Klassen bedenkt, dazu die fehlende Motivation der schlecht bezahlten und kaum ausgebildeten Lehrer.

Sollen die Jugendlichen eine reelle Chance auf gute Noten und damit für ihre Zukunft eine gute Berufschancen haben, so sollten sie in eine sog. Boarding School (Internat) besuchen. Eine Schulausbildung in einem Internat gehört zum Zeitgeschehen in Uganda. Denn in einer Boarding School arbeiten zumeist motivierte Lehrer. Die Schüler werden betreut und gefördert. Doch die Schulgebühren betragen ca. 63,00 € monatlich. So wird vielleicht verständlich, dass zwar die Eltern, die einen Arbeitsplatz haben, alles versuchen ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, doch die Armen, die Waisen, die Behinderten haben dazu kaum eine Chance.


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